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Autor Thema: Beispiele Fahrzeitenrechner  (Gelesen 10029 mal)
Giovanni
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Merci Verkehr


« am: 09.03.2009, 20:05:01 »

Beispiel 1:
Es fährt eine RB-Linie Bad Oldesloe - Ahrensburg - Hamburg.
Dabei werden die durchgehenden Züge mit schnellen Triebwagen (427+427) gefahren.
Zusätzlich fahren Verstärker mit langsamen Triebwagen (628+628) Ahrensburg - Hamburg.

  • für alle 427 und 427+427 ist als Startbahnhof im Fahrzeitenrechner Bad Oldesloe einzugeben
    dabei dürfen auch für einzelne 427 die Zeiten von 427+427 benutzt werden, dies gilt auch für in Ahrensburg beginnende Fahrten
  • für alle 628 und 628+628 ist als Startbahnhof im Fahrzeitenrechner Ahrensburg einzugeben
    dabei dürfen auch für einzelne 628 die Zeiten von 628+628 benutzt werden

Beispiel 2:
Wie oben, jedoch fahren einzelne solo 628 bereits ab Bad Oldesloe.

  • für alle 628 und 628+628 ist als Startbahnhof im Fahrzeitenrechner Bad Oldesloe einzugeben
    dabei dürfen auch für einzelne 628 die Zeiten von 628+628 benutzt werden, dies gilt auch für in Ahrensburg beginnende Fahrten
  • da 427 und 427+427 nicht langsamer als 628+628 sind, dürfen für diese ebenfalls die Zeiten von 628+628 benutzt werden
« Letzte Änderung: 04.04.2009, 12:53:00 von Giovanni » Gespeichert

"nur weil du einen Zug nicht siehst, heißt es noch lange nicht, das du ihn nicht crashst"
pete
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« Antworten #1 am: 10.03.2009, 19:27:00 »

Bedeutet das kurz, dass ich im Rahmen eines sinnvollen Taktfahrplanes Triebfahrzeuge langsamer verkehren lassen kann, jedoch nicht dazu verpflichtet bin?

Macht es dann nicht Sinn, dass ich direkte Abfahrtzeiten festlegen kann, wie ich mag, jedoch die Tfz die Fahrzeit leisten können müssen?
Würde auch in einem Satz kurz zu fassen sein: Die Fahrzeit zwischen zwei Haltepunkte/Bahnhöfen muss so gewählt werden, dass das dort eingesetzte Triebfahrzeug die Strecke in mindestens der angegebenen Zeit zurücklegen kann.
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« Antworten #2 am: 10.03.2009, 19:43:51 »

Die Fahrzeit zwischen zwei Haltepunkte/Bahnhöfen muss so gewählt werden, dass das dort eingesetzte Triebfahrzeug die Strecke in mindestens der angegebenen Zeit zurücklegen kann.
Die wiederum je nach eingetragenem Startbahnhof im Fahrzeitenrechner divergiert.
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Timo Hartmann
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Tifasverkehr (TFV)


« Antworten #3 am: 10.03.2009, 19:45:15 »

Bedeutet das kurz, dass ich im Rahmen eines sinnvollen Taktfahrplanes Triebfahrzeuge langsamer verkehren lassen kann, jedoch nicht dazu verpflichtet bin?
Korrekt.

Macht es dann nicht Sinn, dass ich direkte Abfahrtzeiten festlegen kann, wie ich mag, jedoch die Tfz die Fahrzeit leisten können müssen?
Nein, dann hättest du "planmäßige Verspätung" (oder ich habe dich falsch verstanden, denn ...
Würde auch in einem Satz kurz zu fassen sein: Die Fahrzeit zwischen zwei Haltepunkte/Bahnhöfen muss so gewählt werden, dass das dort eingesetzte Triebfahrzeug die Strecke in mindestens der angegebenen Zeit zurücklegen kann.
... ist korrekt, bis auf die kleine Anmerkung von Johannes bzgl. der verschiedenen Startbahnhöfe).

Viele Grüße, Timo
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Wenn ich wirklich etwas will, finde ich Wege, wenn ich wirklich etwas verhindern will, finde ich Gründe. (A. Schweitzer)
WolfTiefseegang
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Hirschtalbahn (HTB)


« Antworten #4 am: 10.03.2009, 21:23:08 »

Würde auch in einem Satz kurz zu fassen sein: Die Fahrzeit zwischen zwei Haltepunkte/Bahnhöfen muss so gewählt werden, dass das dort eingesetzte Triebfahrzeug die Strecke in mindestens der angegebenen Zeit zurücklegen kann.

Du darfst nur dann langsamer fahren, wenn Du die gleiche Zuggattung auf dieser Strecke auch mit anderen Fahrzeugen fährst und diese eben diese langsamere Fahrzeit haben. Sonst nicht ( um z. B. Zugfolgeprobleme zu lösen oder Gleisbelegungsprobleme zu lösen).
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Wolf Tiefenseegang - Obermacker der Hirschtalbahn

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pete
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« Antworten #5 am: 11.03.2009, 02:12:46 »

Du darfst nur dann langsamer fahren, wenn Du die gleiche Zuggattung auf dieser Strecke auch mit anderen Fahrzeugen fährst und diese eben diese langsamere Fahrzeit haben. Sonst nicht ( um z. B. Zugfolgeprobleme zu lösen oder Gleisbelegungsprobleme zu lösen).
Warum das denn nicht? Aus welchem Grund man nun langsamer fährt, ist doch nun egal, entweder darf man es, oder nicht...?
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Teamchef BahnPlan


WWW
« Antworten #6 am: 11.03.2009, 02:16:23 »

Warum das denn nicht?
Wie bereits geschrieben: Weils schlicht und einfach Schummelei wäre, wenn jemand, um Gleisbelegungsprobleme zu lösen, mit einem anderen Schema fährt, weil's da halt grad so schön in verschiedenen Bahnhöfen oder mit der Zugfolge passt...

Die Schemata sind in aller Regel eben nur auf Teilen langsamer, sodass vor allem das Zusammenstückeln verschiedener Schemata einfach eine nette Möglichkeit wäre, sich das passend zurechtzulegen, wo man eben die Minuten grad für nötig hält...
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Chang
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Dortmunder Verkehrsgesellschaft


« Antworten #7 am: 16.03.2009, 00:29:19 »

Ich muss hier jetzt auch mal meinen Senf zu dieser "regelung" abgeben.

Ich finde es ehrlich gesagt eine Sauerei, von heute auf morgen Regeln zu ändern, und vor allem sachen zu verbieten die in Real auch gemacht werden.
Denn auf vielen von privaten EVU's übernommenen Strecken werden die alten DB-Zeiten fast (oder wirklich) 1:1 angewendet, welcheauf deutllich langsamere Garnituren ausgelegt sind. Und in BP verbietet man soetwas auf einmal ?

Tut mir leid aber für soetwas finde ich kein verständnis.
Man wünscht sich lieber zich verschiedene Fahrzeiten für eine Linie, wenn sie unterschiedliche Laufwege hat als einen generellen Takt der dann evtl. (siehe KBS104) nicht auf kompletten weg mit dieser Garnitur bedient wird.

Beispiel von mir:
Fahrzeit geplant Travemünde-Lübeck-Hamburg mit 120+8D, da Lübeck-Hamburg in der Woche damit gefahren werden sollte. Nein da hätte ich da ja keine 120+8D nach Travemünde hochkommt neuberechnen sollen damit schön andere abfahrtszeiten rauskommen. Sowas wäre sehr fahrgastfreundlich.

Gruss
Chang
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Giovanni
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Merci Verkehr


« Antworten #8 am: 16.03.2009, 00:43:49 »

Die Neuregelungen sind m.E. eher Erleichterungen, so darf nun auch bei mini-Abweichungen (d.h. Garnitur A auf einem Teilstück meist durch Rundung langsamer) vertaktet werden, was vorher untersagt war.

Um den Prüfaufwand nicht unnötig zu vergrößern, ist im Plan zu erwähnen, wer mit was vertaktet wird und was - bei bunten Plänen - die Basisgarnitur für die Fahrzeitberechnung ist.

Dein Problem mit Travemünde entspricht übrigens exakt Beispiel eins.
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"nur weil du einen Zug nicht siehst, heißt es noch lange nicht, das du ihn nicht crashst"
Chang
BahnPlaner

Beiträge: 101

Dortmunder Verkehrsgesellschaft


« Antworten #9 am: 16.03.2009, 03:00:43 »

Beim Beispiel 1 geht es um verstärker nicht um unterschiedliche Fahrwege je nach Verkehrstag die zur selben zeit verkehren.

Und wenn ich einen Verstärker mit einer schnelleren Garnitur fahren würde, würde ich dem dieselben Fahrzeiten wie dem Haupttakt nur halt um bsp. exakt 30min versetzt geben und nicht einen ~30min versetzten der je nach standort nach 25min oder 35min kommt planen.
« Letzte Änderung: 16.03.2009, 03:04:07 von Chang » Gespeichert
Maerkertram
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Havelbahn Verkehrsgesellschaft mbH Teltow


« Antworten #10 am: 16.03.2009, 16:02:25 »

Ich glaube, es geht den Auswertenden einfach darum, dass sie die Zeiten auch prüfen können! Woher soll der Auswertende denn wissen, ob du ab Travemünde, Kücknitz oder Lübeck anfängst? Daher die Regel, dass du den Startbahnhof nehmen musst. Ich hoffe, ich habe dein Problem richtig erfasst.

Meines Wissens war das schon immer so die Regel. Neu ist nur die 1 Minute Toleranz, wenn man zum Beispiel Dostos und Silberlinge auf einer teilweise 150 km/h schnellen Strecke unter Umständen vertakten kann.

Dass du gern irgendwo Pufferzeiten einbauen willst, um besser vertakten zu können, verstehe ich zwar. Jedoch wäre dann (Beispiel Fernzug Berlin-Spandau - Frankfurt/M non-stop) nicht mehr feststellbar, wo diese Reserven genau sind und so können andere Züge diese nicht ohne Weiteres beachten. Leuchtet das ein? Ich persönlich finde die Regel auch nicht optimal. Jedoch, bei schwierigen Strecken wie der 104 schreibe ich einfach rein, welches Fahrzeitprofil ich genommen habe und hoffe damit auf Verständnis bei der Auswertung  Grinsend
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Stau muss etwas schönes sein, sonst würden da nicht so viele mitmachen.

Ihre Havelbahn. Kundennähe zeichnet uns aus.
Chang
BahnPlaner

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Dortmunder Verkehrsgesellschaft


« Antworten #11 am: 16.03.2009, 19:42:12 »

Die fahrzeitprofile standen ja drin ...
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