BahnPlan-Regeln

Stand: 30. Oktober 2014

Allgemeines

Ansprechpartner im Spiel

Spielleiter/Präsident (Johannes Friedrich)

Ansprechpartner für Fragen zum Spiel und zu den Regeln ist das Support-Team. Im Zweifelsfall (falls Unklarheiten entstehen) besitzt die Regel-Auslegung des Präsidenten (Johannes Friedrich) Gültigkeit.

Registrierung

Bitte zuerst hier registrieren. Alle weiteren Schritte werden nach erfolgreicher Registrierung automatisch per eMail zugeschickt.

Gesellschaften

Allgemeines

Wenn du eine Gesellschaft gründest (Ausnahme Tochtergesellschaften), erhältst du 4.000.000,- € Startkapital. Außerdem kannst du dein Startkapital durch Teilnahme an der Übungsausschreibung für Anfänger um eine weitere Million Euro erhöhen.

Mit deiner Gesellschaft kannst du an Ausschreibungen teilnehmen. Jeder Spielteilnehmer darf - mittelbar und unmittelbar - nur eine Gesellschaft besitzen; Mehrfachaccounts werden gelöscht und führen zur dauerhaften Versagung einer Zugangsberechtigung zum Spiel ("Hausverbot"). Falls du im Zweifel bist, ob dein geplantes Vorhaben gegen die hier festgelegten Bestimmungen verstößt, nimm bitte Kontakt zum Supportteam auf. Eine Gesellschaft kann auch von mehreren Mitspielern gesteuert werden; melde dich hierzu bei einem Mitglied der Teamleitung, damit das für dich eingerichtet werden kann.

Eigenständige Gesellschaften, die mehr als 90 Tage inaktiv sind, werden gelöscht. Um die Frist neu zu starten, muss man sich einloggen.

Bei einer Fusion zweier Unternehmen muss das erhaltene Startkapital einer Gesellschaft zurückgezahlt werden; ein eventuell in der Übungsausschreibung erhaltener Bonus bleibt der neuen Gesellschaft aber erhalten. Fusionen unterliegen einer Kartellkontrolle; sollte ein gemeinsames Unternehmen sehr mächtig werden (z.B. auf einzelnen Relationen den kompletten Fernverkehr betreiben oder alle Betriebswerke in einem Gebiet besitzen), können Fusionen untersagt werden oder an Bedingungen (z.B. die Abgabe von FV-Strecken oder Betriebswerken) geknüpft werden. Du kannst hierzu vorher bei der Spielleitung anfragen, ob bei einer geplanten Fusion Auflagen beachtet werden müssten.

Tochtergesellschaften

Du kannst in BahnPlan auch Tochtergesellschaften gründen, schreibe hierzu einfach eine Nachricht an den BahnPlan-Support. Tochtergesellschaften sind abhängige Bahnunternehmen, die nur von einer oder mehreren Bahngesellschaften gegründet werden können. Mutter- und Tochtergesellschaft dürfen sich nicht gleichzeitig auf eine Ausschreibung bewerben. Die Gründung einer Tochtergesellschaft kostet 25.000 Euro. Tochtergesellschaften gehören den besitzenden Gesellschaften immer zu gleichen Anteilen; auch Startkapital und Gewinnentnahmen müssen zu gleichen Teilen geleistet werden. Kapitalschenkungen, Darlehensverträge und zur Gewinnentnahme abweichende Verträge sind gestattet; die Anteile der besitzenden Unternehmen sind jedoch nicht vertraglich veränderbar.

Kredite und Sollzinsen

Die Kreditzinsen belaufen sich auf 0,15% pro Woche (entspricht 8,1% im Jahr). Kredite können bei Torsten Schlag beantragt werden. Wenn dein Konto überzogen ist, musst du 0,25% Sollzinsen pro Woche bezahlen (entspricht 13,9% im Jahr).

Der Kreditrahmen entspricht dem Firmenwert.

Kredite können wöchentlich mit einem festen Betrag getilgt werden; dieser Betrag kann jederzeit geändert werden.

Wenn die Kredite inkl. Kontostand im Minus deine aktiven Werte (Besitzfahrzeuge und Betriebswerke; Summe ist im Gesellschaftsbereich hinterlegt) überschreiten, ist deine Gesellschaft insolvent und wird Dir entzogen.

Strecken und Ausschreibungen

Allgemeines

Im Forum sind unter "Aktuelle Ausschreibungen" immer Ausschreibungsangebote zu finden. Um sich auf ein solches Angebot zu bewerben, musst du einen Umlaufplan, den du hier herunterladen kannst, erstellen. Nachdem du diesen Umlaufplan (ULP) erstellt hast, reichst du den Plan online ein (im Gesellschaftsbereich unter "Ausschreibungen" - der Link steht auch unter jeder Ausschreibung).
In Ausschreibungen des Personenverkehrs oder falls ansonsten gefordert muss ein vollständiger Fahrplan beigelegt werden.

Als Aufwandsentschädigung für die Ausschreibungsteilnahme erhält bei einer Vergabe der Gewinner maximal 100% seiner wöchentlichen Subventionsforderung zusätzlich einmalig überwiesen, der Zweite erhält einmalig 20% seiner wöchentlichen Subventionsforderung, der Dritte einmalig 10% seiner wöchentlichen Subventionsforderung.

Bei Personenverkehrsausschreibungen soll auf elektrifizierten Strecken mit elektrischen Fahrzeugen gefahren werden, außerdem wird grundsätzlich ein Taktfahrplan erwartet. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, so kann dies zu Abwertungen bei der Fahrplanbewertung führen. Sofern nicht in der Ausschreibung anderweitig geregelt, ist der Einsatz von Fernverkehrswagen/-triebzügen bei Ausschreibungen grundsätzlich nicht zugelassen. Fahrten auf ausgeschriebenen Strecken können nur an den Bahnhöfen beginnen/enden, die in der jeweiligen Trassenliste der Ausschreibung angegeben sind; davon ausgenommen sind Wartungsfahrten.

Wenn du eine Ausschreibung gewonnen hast, ist der Betrieb in der Regel am nächstfolgenden oder dem darauffolgenden Montag für die Dauer eines Jahres aufzunehmen; der Termin wird per Nachricht im Spiel rechtzeitig mitgeteilt. Sofern nicht mindestens drei Monate vor Ende des Jahres von Seiten des EVU gekündigt wird, verlängert sich der Betrieb mindestens um ein weiteres Jahr. Zur Kündigung genügt ein formloses Schreiben an das Support-Team. BahnPlan behält sich vor, die Strecke bereits nach einem Jahr neu auszuschreiben (z.B. wenn sich reale Rahmenbedingungen ändern).

Ausschreibungsvergabe

Die Vergabe einer Ausschreibung muss nicht zwangsweise an den günstigsten Gültigen erfolgen; der Zuschlag kann auch an andere Angebote (z.B. mit besserem Fahrplan) vergeben werden oder es kann die Ausschreibung verlängert werden. Die nach der Auswertung bekanntgegebenen Platzierungen können sich noch verschieben, sofern Teilnehmer nach Ausschreibungsende aus der Wertung ausscheiden (z.B. nicht kostendeckende Teilnahme oder keine erfolgreiche Nachbesserung).

Der Gewinner einer Ausschreibung ist verpflichtet, einen fehlerfreien Umlaufplan vorzulegen. Ist dies nicht in der Ausschreibungsteilnahme der Fall, so muss nachgebessert werden (das Streichen von Leistungen sowie das Ändern der Subventionsforderung ist in der Nachbesserung nicht möglich). Die Frist zur Nachbesserung ist in der Regel eine Woche. Wird die Frist versäumt und/oder kein gültiger Umlaufplan bis zum Ende der Nachbesserungsfrist vorgelegt, erhält der Nächstplatzierte das Recht auf Nachbesserung. Das Recht auf einen Bonus bzw. das Ausschreibungsteilnahmeentgelt ist in diesem Fall verwirkt.

Ausschreibungsbewerbungen, die nicht kostendeckend sind, werden bei der Vergabe nicht berücksichtigt; "kostendeckend" bezeichnet hierbei die Summe aus Energie-, Kilometer-, Trassen- und Personalkosten, Leasingkosten für Leasing 3 mit 100%-Fahrzeugen (sofern nichts anderes ersichtlich; abweichende Angaben bitte ins Wartungsblatt oder ein spezielles Blatt mit Anmerkungen notieren) sowie der Mindestwartungskosten (ggf. auch Fremdwartungssätze, falls bekannt).

Umlaufplan

Umlaufpläne müssen grundsätzlich als .xls-Datei (also nicht als .xlsx oder .ods!) abgegeben werden und mit der Vorlage erstellt worden sein. Eigene Änderungen an der Struktur des Umlaufplans (z.B. das Hinzufügen neuer Spalten) machen die Bewerbung ungültig. Erlaubt ist die Anpassung der Vorlage (z.B. in Spaltenbreite oder Farben), sofern die Struktur erhalten bleibt. Dies dient der automatischen Auswertung. Aufgrund der automatischen Auswertung müssen außerdem alle Leerfahrten (auch zur Abstellung) und auch alle Fahrten zum Bw, im Güterverkehr auch alle Rangieraktionen (vgl. FAQ) im Umlaufplan enthalten sein. Die Bahnhofsnamen sollen im Nahverkehr und müssen im Fernverkehr mit den Bahnhofsnamen von BahnPlan übereinstimmen, um eine automatische Auswertung und Eintragung zu ermöglichen.

Vermeide Abkürzungen und uneindeutige Benennungen in den Umlaufplänen. Sofern ein Umlaufplan für mehrere Fernverkehrsstrecken oder Ausschreibungen gilt, so ist zusätzlich zum Gesamtumlaufplan, der alle Fahrzeuge und Leistungen enthält, für jede einzelne Fernverkehrsstrecke bzw. Ausschreibung ein extra Umlaufplan zu Abrechnungszwecken einzureichen. Download Umlaufplanvorlage / Beispiel-Umlaufplan

Takt, Fahrgastzahlen und Bedienzeiten

Wird in einer Ausschreibung ein Taktintervall angegeben, so muss diese Vorgabe mindestens eingehalten werden, mehr Fahrten sind allerdings zulässig. Jede Leistung einer Strecke muss außerdem (entsprechend der Bedienzeitenregelung) mindestens für den Zeitraum bedient werden, für den Passagiere (z.B. in einer Fahrgasttabelle) angegeben sind.

Bei den Bedienzeiten gilt folgende Regelung: Der erste Zug muss jeden Ort in jeder Richtung spätestens nach einem Taktintervall + 15 Minuten Kulanzzeit erreicht haben. Beim letzten Zug gilt diese Regelung genauso, nur entsprechend umgekehrt für die Abfahrt.

  • Beispiel:

Wenn unterschiedliche Taktintervalle genannt werden, gilt beim Übergang eine fünfzehnminütige Kulanz.

  • Beispiel:

Fahrgäste werden in Ausschreibungen grundsätzlich pro Stunde und Richtung angegeben. Wenn pro Stunde mehrere Züge verkehren, teilen sich die Fahrgäste gleichmäßig auf die Züge auf. Wenn weniger als im Stundentakt gefahren wird, addieren sich die stündlichen Fahrgastzahlen. Die Fahrgastkapazität eines Zuges muß immer gleich oder größer der für diese Zeit in der Ausschreibung angegebenen Fahrgastzahl sein. Es gilt bei Wechsel der Kapazitätszahlen eine Kulanzzeit von 15 Minuten.

  • Beispiel:

Fernverkehrsverbindungen

Es besteht die Möglichkeit, Fernverkehrsverbindungen anzubieten; dafür müssen entsprechende Trassenrechte erworben werden (mögliche Trassen siehst du hier in der Trassenübersicht). Trassenrechte werden entweder von BahnPlan subventioniert (dann überweist BahnPlan wöchentlich eine Subvention an den Trassenbesitzer) oder eigenwirtschaftlich gefahren (dann muss der Besitzer wöchentlich eine Zahlung an BahnPlan abführen). Die Höhe der Zahlung bzw. Subvention wird bei der Auktion bestimmt.

Trassenrechte werden immer für den Zeitraum zwischen zwei generellen Fahrplanwechseln (entspricht sechs Monaten) vergeben oder für die Zeit zwischen einem kleinen und einem generellen Fahrplanwechsel (entspricht drei Monaten). Eine Kündigung von Trassenrechten ist zum kleinen Fahrplanwechsel zulässig; die Kündigung muss dann bis eine Woche vor dem Start der Reservierungsphase des kleinen Fahrplanwechsels (ist in der Terminliste ersichtlich) erfolgt sein.

Der Handel von Trassenrechten (Übertrag an andere EVU) ist bis vier Wochen vor dem Ende der Gültigkeit der Trassenrechte möglich. Erstandene Trassenrechte müssen betrieben werden, in den Trassendetails ist eine entsprechende Mindestbedienquote festgelegt. Sollte eine Trasse nicht entsprechend der Mindestbedienquote bedient werden (gemessen nach Kilometern, den finalen Beweis trägt im Zweifel der Teilnehmer), wird eine pauschale Strafzahlung in Höhe von 50.000 Euro wöchentlich fällig. Wird überhaupt kein Verkehr auf der Trasse angeboten, wird außerdem (bei einer subventionierten Trasse) die Subvention nicht überwiesen und bei eigenwirtschaftlichen Trassen die Trassengebühr nicht fällig. Erfolgt der Erwerb eines Trassenrechts über die Trassenreservierung oder die Trassenversteigerung, so besteht nach dem Fahrplanwechsel eine Bedienpflicht. Wird dieser nicht nachgekommen, fallen erstandene Trassen nach zwei Wochen ohne Bedienung wieder zurück an BahnPlan.

Sobald du die Trassenrechte besitzt, kannst du einen Umlaufplan mit vollständigem Fahrplan hier einreichen und den Verkehr dann zum Fahrplanwechsel aufnehmen. Änderungen am Fernverkehr können jeweils zu Beginn einer Kalenderwoche umgesetzt werden (Voraussetzung ist ein entsprechend geänderter Umlaufplan, der genehmigt wurde). Stichtag für die Berücksichtigung ab der Folgewoche ist die Eintragung bis Sonntag, 23:59 Uhr.

Beachte, dass Du zwar eine Trasse von mehreren Linien befahren kannst, diese Linien zumindest eine unterschiedliche Quelle oder ein anderes Ziel haben müssen. Es ist damit nicht möglich, einzelne Fahrten aus dem Betrieb einer Linie auszulagern, um Fahrpreise zu differenzieren. Ihr könnt aber entsprechend Flügelzuglinien, Wartungs- oder Überführungsfahrten auf der Trasse einer anderen Linie durchführen. Bei exzessivem Gebrauch dieser Möglichkeit behält sich die Teamleitung Fernverkehr eine Versagung der Genehmigung vor.

Auf einer Fernverkehrsstrecke kann prinzipiell jedes beliebige Fernverkehrsmaterial (beliebige Lok mit IR-/IC-Wagen oder ICEs) eingesetzt werden. Die Klassifizierung einer Trasse als IR, IC oder ICE dient nur der prinzipiellen Unterscheidung (z.B. nach der Höchstgeschwindigkeit) und ist nicht bindend für die Bedienung. Ausnahmen sind direkt bei den Trassen verzeichnet. Loks können aufgrund der vollautomatischen Abrechnung in Fernverkehrs-Umlaufplänen nicht geschleppt werden (auch nicht auf Wartungsfahrten!).

Als Verwaltungspauschale wird für jede Fernverkehrs-Kursbuchstrecke ein Betrag von 5.000 €/Woche erhoben; mit eingeschlossen ist eine Fahrgastzählung, die über den Auslastungsgrad der Züge informiert.

Fahrzeuge

Fahrzeugdaten

Fahrzeuge können grundsätzlich nur kalenderwochenweise gebucht/genutzt werden. Die Buchung wird jeweils Sonntags um 7 Uhr für die Folgewoche vorgenommen; der Eintrag von Änderungen ist bis Samstag, 23:59 Uhr, möglich. Der Einsatz eines Triebfahrzeuges ist nur beim besitzenden EVU möglich; bei Miet-/Leasingfahrzeugen von BahnPlan ist der Einsatz nur beim Mieter/Leasingnehmer möglich.

Erwerb von Fahrzeugen

Wenn du ein Fahrzeug erwerben möchtest, kannst du Fahrzeuge bequem in deinem Gesellschaftsbereich leasen.

Wenn du ein Fahrzeug gekauft hast und es verkaufen möchtest, wende dich bitte an den technischen Support.

Wagen

Alle Daten dazu, wie Arten, Preise und Kapazität, sind in der Wagenübersicht zu finden.

Wagen können jederzeit (ab-)bestellt werden, aber nicht "gelagert" werden, sondern nur im Verbund mit einer Lok existieren. Es können jeweils nur Wagen einer Art an einer Lok hängen. Es können nur so viele Wagen zu einer Lok beschafft werden, wie diese alleine ziehen kann. Wagen werden in den Vertrag der Lok integriert und nehmen jeweils den Finanzierungsstatus (Miete/Leasing/Kauf) und den Zustand der Lok an, an die sie gekuppelt sind. Eine Änderung von Wagenart oder -anzahl kostet jeweils 5.000 € (Pauschalpreis inkl. anfallender Überführungen) und kann nicht innerhalb der Kündigungssperrfrist von Leasingverträgen vorgenommen werden. Eine Änderung der Wagenanzahl oder -art wird zur nächsten Wochenabrechnung wirksam.

Leasingmodelle

Die Preise sind immer in Prozent vom Fahrzeugwert zum Vertragsbeginn angegeben.

  • Modell 01
    • 0,00% - jährlich
    • 0,30% - wöchentlich
  • Modell 02
    • 5,00% - jährlich
    • 0,18% - wöchentlich
  • Modell 03
    • 10,0% - jährlich
    • 0,06% - wöchentlich
  • Modell 04
    • 0,0% - jährlich
    • 0,33% - wöchentlich
    • ohne Sperrfrist und ohne Kündigungsgebühr

Die jährliche/einmalige Zahlung wird jeweils zum Jahrestag des Vertragsbeginns im Voraus fällig. Im Falle einer vorzeitigen Kündigung wird die jährliche Zahlung teilweise berücksichtigt.

Die Leasingverträge 01 bis 03 können ab sechs Wochen nach Vertragsstart durch Zahlung von 25.000€ beendet werden. Diese Abstandszahlung entfällt ab einer Leasingdauer von 365 Tagen. Leasingverträge nach Modell 04 sind von dieser Regelung ausgenommen, die Karenzzeit und die Abstandszahlung entfallen hier.

Verleast und per Ratenzahlung erworben werden können nur Fahrzeuge, die in der Gebrauchtfahrzeugliste aufgeführt sind, sowie Neufahrzeuge. Das Leasing umfasst jeweils die komplette Garnitur, bei Loks also auch die daranhängenden Wagen.

Kilometerkosten

Die Kilometerkosten werden pro Kilometer gefahrene Strecke angegeben. Auch Wagen haben Kilometerkosten - diese sind am Schluss der Übersicht zu finden.

Übersicht Wartungs- & Energiekosten der verschiedenen Baureihen

Energiekosten

Die Energiekosten sind bei Loks immer für 6 Personenwagen angegeben; für jeden Wagen mehr/weniger sind 10% dazuzuaddieren bzw. abzuziehen. Bei Triebwagen ändert sich nichts an den Energiekosten. Im Güterverkehr sind die Kosten für 600 Tonnen angegeben; für jeweils 100 Tonnen mehr/weniger sind 10% dazuzuaddieren bzw. abzuziehen. Eine geschleppte Lok zählt als 2 Personenwagen bzw. 100 Tonnen im Güterverkehr.

  • Beispiel: Lok mit Energiekosten 200 Euro.
    • Lok fährt mit 4 Wagen -> 80% Energiekosten (160 Euro; 100% - 2*10% = 80%).
    • Lok fährt ohne Wagen -> 40% Energiekosten (80 Euro; 100% - 6*10% = 40%)
    • Lok fährt mit 900 Tonnen -> 130% Energiekosten (260 Euro; 100% + 3*10% = 130%)

Übersicht Wartungs- & Energiekosten der verschiedenen Baureihen

Kupplungsmöglichkeiten

Loks sind grundsätzlich miteinander kuppelbar, können aber nur 'sortenrein', also nur baureihenintern auch jeweils mit Leistung gefahren werden. Weitere Baureihentypen müssen leistungslos mitgeschleppt werden. Wenn eine Lok geschleppt wird, ist die Höchstgeschwindigkeit des gesamten Zuges auf 140 km/h beschränkt. Loks können nicht schneller als ihre Höchstgeschwindigkeit geschleppt werden. Eine Ausnahme sind die Rangierlokomotiven der Baureihen 295 und 363, diese können in Leerzügen (Zugart Lr/Lt/Lz) auch geschleppt werden.

Triebwagen der Baureihen 411, 415 und 605 sind miteinander kuppelbar, insgesamt aber maximal 3 Triebwagen. Außerdem sind Triebwagen einer Gattung generell miteinander kuppelbar und können nicht von Loks oder anderen Triebwagen leistungslos geschleppt werden.

Triebwagen im Regionalverkehr sind wie folgt miteinander kuppelbar:

  • Grundsätzlich sind die unten genannten Triebwagen (ggf. auch abweichend von der Maximaltraktion der Fahrzeugbeschreibung) in Zügen bis zu vier Triebwagen kuppelbar.
  • Insgesamt darf dabei aber die Anzahl von zwölf (12,0) Segmenten nicht überschritten werden (ggf. abweichende Angabe innerhalb einer Ausschreibung), es gilt die folgende Tabelle:
BaureiheBeschreibungSegmente
4254
4262
427FLIRT 33
428FLIRT 44
429FLIRT 55
431FLIRT 66
432KISS 34,5
433KISS 46
434KISS 57,5
435KISS 69
441Talent II 22
442Talent II 33
443Talent II 44
444Talent II 55
445Talent II 66
620LINT 814,5
622LINT 543
640LINT 271,5
648LINT 412

Bei den Baureihen 481 und 485 müssen immer mindestens 2 Triebwagen zusammen verkehren, eine Einzeltraktion ist hier aus technischen Gründen nur im Rangierbetrieb innerhalb eines Bahnhofs zur Abstellanlage oder zum Bw möglich.

Auslandseinsätze

Alle Fahrzeuge sind im Grundzustand nur in Deutschland und (falls zugelassen) in Österreich einsetzbar. Wenn du ein Fahrzeug in einem anderen Land einsetzen möchtest, benötigst du ein Zusatzpaket (länderspezifische Zugsicherung und ggf. elektrische Ausrüstung). Welches Fahrzeug in welchen Ländern verkehren kann, siehst du in der Fahrzeugliste, welche Länderpakete es gibt, siehst du auf dieser Seite. Zu einem Triebfahrzeug gehörende Länderpakete sind im selben Status (gekauft/geleast/gemietet).

Bitte beachte: Fernverkehrs-Steuerwagen als führendes Fahrzeug sind vom Grundsatz her nur in Deutschland und Österreich zugelassen (falls ein Steuerwagen-Einsatz nicht möglich ist, findest du Detailinfos in der jeweiligen Trasse). Für Nahverkehrssteuerwagen stehen ggf. Einschränkungen in der Ausschreibung.

Ausbesserungs- und Betriebswerke

Jedes Triebfahrzeug sowie alle Personenwagen müssen pro Kalenderwoche mindestens 7 Stunden, maximal 8 Stunden in einem Betriebswerk (Bw) oder Ausbesserungswerk (Aw) verbringen, Personenwagen müssen dabei immer mit der Lokomotive gewartet werden, mit der sie auch beschafft wurden. Die Mindestaufenthaltszeit der Wartung beträgt 2 Stunden. Die Maximaldauer von 8 Stunden darf nur mit 4x2 Stunden erreicht werden; ansonsten darf die gesamte Wartungsdauer 7 Stunden nicht überschreiten. Die Wartungszeiträume und der Standort sowie der Bw-Betreiber müssen im Umlaufplan im Reiter "Wartung" vermerkt werden. Es können in einem Aw oder Bw immer nur so viele Fahrzeuge gleichzeitig gewartet werden, wie Stände vorhanden sind. Aus internen Auswertungsgründen können Fahrten in/aus Aw/Bw nur zu vollen Viertelstunden, also zu den Minuten 00, 15, 30 und 45 erfolgen. Vor einem Ausbesserungs-/Betriebswerk ist kein Aufenthalt gestattet!

Die Höchstzahl der Aw/Bw pro Bahnhof ist auf 2 Betriebswerke oder ein Ausbesserungswerk pro Bahnhof begrenzt. Der Neubau eines Aw/Bw dauert eine Woche. Es können jedoch aus Platzgründen nicht an allen Bahnhöfen Aw/Bw errichtet werden, eine vorherige Absprache mit dem Bearbeiter der BahnPlan-Wartung wird deshalb empfohlen.

Der Besitzer eines Aw/Bw muß die Belegung seines Aw/Bw online eintragen. In Aw und Bw kannst du deine Fahrzeuge reparieren, in Bw aber nur Fahrzeuge mit einem Zustand von mindestens 75%. Eine Reparatur erfordert eine gesamte Woche hindurch einen freien Stand.

Es gibt folgende Kategorien von Aw und Bw:

KategorieBaureihenKosten
1
401, 402, 403, 411, 415, 605
11,6 Mio €
2
101, 146, 182, 185, 189
3,0 Mio €
3
110, 111, 112, 120, 140, 143, 155
3,5 Mio €
4
420, 423, 425, 426, 427, 428, 429, 431, 432, 433, 434, 435, 441, 442, 443, 444, 445
3,0 Mio €
5
472, 474, 480, 481, 485
1,7 Mio €
6
204, 218, 223, 232, 246, 275, 295, 335, 363, 624, 628
2,6 Mio €
7
612, 620, 622, 640, 641, 642, 644, 648, 650
1,7 Mio €

Die Kosten für den Bau eines Aw betragen 2.000.000 Euro inkl. 2 Stände und 400.000 € für jeden zusätzlichen Stand. Die Kosten für den Bau eines Bw betragen 1.000.000 € inkl. 2 Stände und 250.000 € für jeden zusätzlichen Stand. Außerdem muss für jede Kategorie, die in einem Aw/Bw gewartet werden soll, einmalig der obenstehende Preis zusätzlich bezahlt werden. Die Maximalgröße eines Bw beträgt 12 Stände, die eines Aw 25 Stände. Wenn du dein Bw zu einem Aw „aufwerten“ möchtest, musst du 1.250.000 € zzgl. 200.000 € pro Stand zahlen. Das Abreißen von Ständen ist kostenfrei.

Der Unterhalt eines Aw/Bw kostet 10.000 € pro Woche zzgl. 2.500 € pro Stand. Die Wartung eines Tfz kostet pro Woche grundsätzlich 0,1% des Neuwertes (Neupreis Tfz und Wagen, ggf. zzgl. Länderpaketen bzw. spezifischer Ausrüstung). Im Aw/Bw von Mitspielern können die Preise frei ausgehandelt werden, die 0,1% Grundwartung je Woche fallen allerdings in jedem Falle an. Die Kosten werden wöchentlich im Voraus abgezogen. Das Ändern des Wartungsstandortes eines Fahrzeuges kostet pauschal 1.000 € und beinhaltet ggf. fällige Überführungsfahrten.

Fahrbetrieb

Grundregeln

  • minimale Wendezeit:
    • 4 Minuten für Triebwagen
    • 6 Minuten für lokbespannte Personenverkehrszüge mit Steuerwagen oder zweiter Lok (inklusive notwendiger Bremsprobe)
    • 12 Minuten für lokbespannte Personenverkehrszüge ohne Steuerwagen (Umsetzzeit gem. Rangierregeln, um die Lok an das andere Ende des Zuges zu rangieren). In Kopfbahnhöfen (Bahnhöfe, die nur in/aus einer Richtung befahrbar sind) müssen Personenzüge ohne Steuerwagen in die Abstellung fahren und dort wenden.
    • 18 Minuten für Güterzüge
    • Hinweis: Keine Wendezeit vor/nach Rangier- und Leerfahrten, aber: Umsetzen auch vor Leerfahrten, die nicht innerhalb eines Bahnhofs und nicht zu beliebigen Aw/Bw stattfinden.
  • minimale Zugfolgezeit auf zweigleisiger Strecke: 3 Minuten
  • ein eingleisiger Abschnitt darf nur von einem Zug befahren werden - zwischen zwei Belegungen muss außerdem immer mindestens eine Minute Pause sein
  • minimale Umsteigezeit: 5 Minuten
  • minimale Aufenthaltszeit in einem Bahnhof für Züge des Fernverkehrs: 2 Minuten
  • maximale Aufenthaltszeit eines Personenverkehrs-Zuges in einer Betriebsstelle (falls nichts anderes angegeben): 120 Minuten
  • maximale Aufenthaltszeit eines Güterverkehrs-Zuges in einer Betriebsstelle (falls nichts anderes angegeben): unbegrenzt

Generelle Zeiten:

  • Fahrt zwischen Bahnhof, Abstellgruppe des Bahnhofs und Aw/Bw dauern jeweils 15 Minuten
  • Ab-/Ankuppeln: 2 Minuten bei lokbespannten Zügen, eine Minute bei Triebwagenzügen
  • Bremsprobe (wird fällig, wenn sich bei einem lokbespannten Zug etwas ändert oder dieser wendet – nicht bei/für Rangierfahrten!): 2 Minuten (bei Güterzügen 8 Minuten)
  • Führerstandswechsel: 4 Minuten (entfällt beim Rangieren)
  • Rangierzeit (so lange dauert eine Rangieraktion (Wende unterbricht eine Rangieraktion!) UND so lange dauert eine Fahrt auf ein besetztes Gleis zusätzlich): 2 Minuten
  • Ein-/Ausfahrten für ein Gleis können nur mit einer Minute Abstand erfolgen.
  • Leerfahrtzeiten werden bestimmt, indem man die gefahrenen Kilometer als Minuten auf volle Viertelstunden aufrundet. Siehe auch der ergänzende Beitrag hier. Diese Regelung gilt auch für Rangierlokomotiven mit eingeschränkter Höchstgeschwindigkeit.

Beispiele zur Rangierzeitbestimmung können unter diesem Link abgerufen werden.

Züge im Nahverkehr dürfen in der Regel maximal 7 Wagen lang sein, Ausnahmen sind ggf. in der Ausschreibung zugelassen. Es können außer in Leerzügen nur Wagen einer Gattung in einem Zug gefahren werden.

Die Baureihen 420 und 423 sowie S-Bahn-Wagen können nur im S-Bahn-Verkehr eingesetzt werden. Hingegen sind andere Fahrzeuge nicht im S-Bahn-Verkehr zugelassen. Bei der S-Bahn Berlin können nur Triebfahrzeuge der Baureihen 480, 481 und 485 eingesetzt werden. Bei der S-Bahn Hamburg können nur Triebfahrzeuge der Baureihen 472 und 474 eingesetzt werden.

Zugkreuzungen

Kreuzungszeiten auf eingleisiger Strecke:

  1. Möglichkeit:
    • Zug 1: 1 Min. Aufenthalt
    • Zug 2: 3 Min. Aufenthalt
  2. Möglichkeit:
    • Zug 1: 2 Min. Aufenthalt
    • Zug 2: 2 Min. Aufenthalt

Die Zeiten sind als Minimum anzusehen, die Züge dürfen also auch länger stehen. Sollte ein Zug davon ohne Verkehrshalt (also ohne Zustieg/Ausstieg) durchfahren, kann bei der ersten Möglichkeit Zug 1 ohne Aufenthalt durchfahren.

Beispiele:

Besetzung der Züge mit Zugbegleitern

Im Nahverkehr müssen nur Züge mit Silberlingen mit einem Zugbegleiter besetzt sein. IR-/IC-Züge müssen je angefangene vier Wagen einen Zugbegleiter haben, ICE-Züge je Triebwagen zwei (ICE1: 4, ICE-TD: 1).

Personalkosten

  • Triebfahrzeugführer: 25,00 €/h
  • Zugbegleiter: 20,00 €/h
  • Servicekräfte: 15,00 €/h