Frequently Asked Questions - häufig gestellte Fragen

  1. Allgemeines
  2. Einstieg
  3. Fragen zum Spielablauf
  4. Ausschreibungen
  5. Fragen zum Umlaufplan
  6. Fragen zum Fahrplan
  7. Fragen zum Fernverkehr
  8. Fragen zum Güterverkehr

  1. Allgemeines
    • Wer ist mein Ansprechpartner für Fragen?
      Wenn du Fragen hast, sind die Regeln und der Forenteil Anfängerecke immer ein erstes Ziel. Hast du Fragen, die dort (und hier) noch nicht beantwortet wurden, so kannst du in den Chat kommen, dem Team eine Nachricht schreiben oder direkt im Forum deine Frage posten.
    • Geht es bei BahnPlan um echtes Geld?
      Die Teilnahme an BahnPlan ist komplett kostenlos. Die gesamten €-Beträge auf der BahnPlan-Seite beziehen sich auf Spielgeld!
    • Wie komme ich in den BahnPlan-Chat?
      Eine Anleitung dazu wurde hier hinterlegt.
    • Beim Vorbild ist manches anders als bei BahnPlan - warum?
      Wir versuchen, uns der Realität, sofern sinnvoll möglich, anzupassen. In manchen Fällen würde aber z.B. der Spielspaß leiden, weswegen dann BahnPlan vom großen Vorbild abweicht.
    • Welche Frist muss eingehalten werden?
      • Fernverkehr:
        Eintrag bis Sonntag, 23:59 Uhr, für die Folgewoche.
        (Genehmigter Umlaufplan muss vorliegen. Bei Fahrzeugänderungen siehe nächster Unterpunkt)
      • Fahrzeuge (Neubeschaffung, Kündigung, Bw-Änderung):
        Bis spätestens Samstag, 23:59 Uhr, für die Folgewoche.
    • Kann ich eingesandte Bewerbungen noch korrigieren?
      Zur Bewertung kommt die letzte fristgerecht angekommene (nicht "abgeschickte"!) Bewerbung. Werden also mehrere Bewerbungen eingereicht, so wird die zuletzt eingesandte bewertet.
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  3. Einstieg
    • Warum ist alles so kompliziert?
      Am Anfang wirkt BahnPlan recht komplex; es gibt viel zu lesen und noch viel mehr zu beachten. Probier dich am Anfang an einer leichten Ausschreibung und gib' nicht auf, wenn du nicht gewinnst - das ist völlig normal. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und du kannst dich an schwierigere Ausschreibungen und vielleicht sogar mal an einen Fernverkehr wagen.
    • Wo und wie fange ich am besten an?
      Ideal ist es, mit der Übungsausschreibung zu starten, nachdem du die Regeln einmal durchgelesen hast. Als "Handbuch" haben wir außerdem die Einsteigerhilfe erstellt.
      Mach dich Stück für Stück mit den grundlegenden Dingen vertraut - dazu bedarf es einfach ein wenig Übung.
    • Wie bekomme ich eine Strecke?
      Strecken werden (im Nah- und Güterverkehr) grundsätzlich ausgeschrieben. Im Forenteil "Aktuelle Ausschreibungen" siehst du, welche Strecken im Moment ausgeschrieben sind. Auf diese Strecken kannst du dich dann bewerben. Im Fernverkehr (für Einsteiger nur bedingt empfehlenswert, vgl. Abschnitt Fernverkehr) gibt es keine Ausschreibungen.
    • Wie bewerbe ich mich richtig?
      Eine Bewerbung besteht grundsätzlich aus einem Umlaufplan (der muss mit dieser Vorlage erstellt worden sein!) und dem Einreichen an sich, was du hier erledigen kannst.
      Der Umlaufplan selbst hat 3 Tabellen:
      • Umlaufplan: Wie fahren die Fahrzeuge? Welches Fahrzeug fährt wann?
      • Fahrplan: Wann fährt ein Zug?
      • Wartung: Welcher Zug ist wann im Betriebswerk?
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  5. Fragen zum Spielablauf
    • Ich habe eine Ausschreibung gewonnen - was nun?
      Erst einmal die Fahrzeuge beschaffen (läuft in der Regel auf Leasing hinaus) und ggf. einen Bw-(Aus-)Bau veranlassen (über Nachricht an die BPW im Login-Bereich). Wenn die Strecke dann in der Streckenübersicht eingetragen ist (kann ein bisschen dauern...), bitte den Fahrplan eintragen, wobei Leer-, Güter- und Sonderzüge nicht eingetragen werden (die einzutragenden Bahnhöfe bitte per Nachricht beim Teamchef erfragen). Außerdem bei eigenem Bw darauf achten, dass für alle Fahrzeuge die Bw-Wartungszeiten hinterlegt sind. Nach der ersten Betriebswoche kommen dann die ersten Einnahmen.
    • BahnPlanTools - Was hat es damit auf sich?
      Die BahnPlanTools (Voraussetzung: .NET-Framework 2.0 oder höher - bei Vista und Windows 7 automatisch dabei) sind eine Sammlung von Werkzeugen für BahnPlan - darin enthalten sind Programme zur Berechnung der Leasing- und Wartungskosten sowie ein Abfahrts- und ein Streckenfahrplan. Diese sind kostenfrei nutzbar.
      Gegen Zahlung von 50.000 Euro pro Monat (bzw. 500.000 Euro als Jahrespreis) können auch ein Kostenrechner (Screenshots) zur Berechnung des günstigsten Fahrzeugs einer Strecke sowie ein Streckenkalkulationsprogramm als Hilfe zur Subventionsberechnung genutzt werden.
    • Woher bekomme ich den Freischaltcode für die BahnPlanTools?
      Der Freischaltcode ist Voraussetzung zur Nutzung des Kostenrechners und des Streckenkalkulationsprogrammes. Den Freischaltcode kannst du bequem im Gesellschaftsbereich anfordern.
    • Was bringt mir Werbung?
      Werbung kann zur Aufbesserung des Images eingesetzt werden. Die Fahrgastzahlen im Fernverkehr hängen vom Image ab, das wiederum unter stehenden Fahrgästen leidet. Um das Image aufzubessern, kann Werbung eingesetzt werden, die aber bis maximal 102 Imagepunkte "greift", darüber hat Werbung keinen Einfluss (dann wird auch kein Geld abgebucht). Die Höhe deines Werbeetats kannst du hier anpassen.
    • Welche Kosten werden wann abgezogen?
      Die Personal-, Energie-, Kilometer- und Trassenkosten werden direkt von der Subventionssumme abgezogen. Diesen entstehenden Wert erhältst du dann am Ende einer Woche online gutgeschrieben.
      Leasing und Wartung werden wochenweise im Voraus separat bezahlt. Diese Entgelte gehen von der Summe, die dir überwiesen wird, noch weg.
    • Welche Daten werden beim Daten-Update der BahnPlanTools übertragen?
      Dein Computer überträgt keine Daten an den Server. Er bekommt lediglich eine kleine Textdatei vom Server (mit dem aktuellen Datum des Server-Datenstands als Inhalt) und, sofern es neue Daten gibt, die neuen Daten überspielt.
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  7. Ausschreibungen
    • Bis wie viel Minuten gilt ein Anschluss?
      Grundsätzlich gilt: Wenn nichts in der Ausschreibung steht, werden Anschlüsse typischerweise bis maximal 30 Minuten bewertet. Je geringer die Umsteigezeit ist, desto besser! Ein längerer Anschluss bringt i.d.R. keine Punkte, führt aber nicht zur Ungültigkeit (Ausnahmen sind in der konkreten Ausschreibung erwähnt).
    • Darf man auch vom Takt abweichen?
      Solange nicht Bedienregeln dadurch ausgehebelt werden, ja. Wenn also der letzte Zug extra ein paar Minuten später fährt, damit die Bedienung noch erfüllt ist, gilt der Zug nicht als gefahren; wenn hingegen regelmäßig (z.B. alle 2 Stunden) vom Takt abgewichen wird, so wird das geduldet - allerdings mit Abzügen.
    • Wann kommt die Auswertung?
      Wenn sie fertig ist. Klingt blöd - aber denk mal daran: Wir machen das ganze Projekt ehrenamtlich und arbeiten oder studieren "nebenbei". Deshalb bitten wir um Geduld, wenn es einmal etwas länger dauern sollte.
    • Wo verläuft die Strecke?
      Die Übersicht aller in Deutschland befahrenen Strecken inklusive deren Lagen bekommt man über die Deutschlandkarte (von Trainspotting Bükkes) oder www.die-bahn-baut.de heraus. Bei letzterem Link einfach auf das jeweilige Bundesland klicken (ist mit angegeben) und schon kann man sich ein Bild über den Streckenverlauf machen.
    • Woher bekomme ich Wagen für den Güterverkehr?
      Sofern in der Ausschreibung keine Anzahl vorgegeben ist, werden Güterverkehrswagen in der von dir benötigten Anzahl vom Ausschreibenden gestellt.
    • Welche Bewerbung gewinnt eine Ausschreibung?
      Vergabekriterien sind in aller Regel der beste Fahrplan und die geringste Subventionsforderung. Wenn deine Bewerbung Konzeptfehler* aufweist, wird sie gegenüber anderen Bewerbungen nachrangig behandelt, kann aber dennoch gewinnen.
      * Konzeptfehler sind Fehler, durch die das ursprünglich geplante Konzept nicht verwirklicht werden kann; bspw. Kreuzungsfehler, durch die dann Züge anders fahren müssen als vorgesehen.
    • Wie werden Fehler bei Ausschreibungen behandelt?
      Wenn du einen Fehler in deinem Umlaufplan hast, musst du diese, falls du die Ausschreibung gewinnst, beheben. Die Fehler werden nach Punkten gemessen und wirken sich auf den gezahlten Bonus aus (1 Fehlerpunkt = 2 Prozent weniger Bonus)!
    • Was bedeuten die Ausschreibungskategorien?
      • Kategorie 1 (einfache Ausschreibung)
        Diese Ausschreibungskategorie ist primär für Einsteiger gedacht; es können aber alle daran teilnehmen. Einsteiger erhalten einen kleinen Bonus. Dieser ist aber nicht verhandelbar und auch kein Zwang.
      • Kategorie 2 (mittlere Ausschreibung)
        Diese Ausschreibungsart ist nicht allzu schwer, aber nur bedingt für Einsteiger empfehlenswert. Einsteigerboni wie oben entfallen.
      • Kategorie 3 (schwere Ausschreibung)
    • Wie werden die Ausschreibungen kontrolliert?
      Die Bewerbung des Erstplatzierten wird vollständig auf Fehler überprüft und darüber hinaus durch einen Zweitprüfer kontrolliert, der auch die Reihenfolge der Platzierungen gegenprüft. Bei den Zweit- und Drittplatzierten erfolgt zunächst nur eine eingeschränkte Prüfung, die ggf noch durch eine vollständige Prüfung mit Erst- und Zweitprüfer ergänzt wird, falls die Bewerbung noch nachträglich an die erste Stelle rutscht. Das kann passieren, wenn in der Bewerbung des anfangs Bestplatzierten Fehler vorkamen und dieser keine fehlerfreie Nachbesserung innerhalb seiner Frist an BahnPlan übermittelt.
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  9. Fragen zum Umlaufplan
    • Was darf ich im Umlaufplan eintragen?
      • Zugarten:
        Personenzüge: S, RB, RE, IRE, IR, IC, ICE
        Güterzüge: GV
        Leerzüge (auch Rangier-/Abstellfahrten!): LR, LT oder LZ
        Groß-/Kleinschreibung spielt keine Rolle.
      • Verkehrstage:
        Für täglich nichts eintragen! Ansonsten sind "+", "-" und "," erlaubt, z.B. "Mo-Fr+So", "Mo-Fr, So" oder "So-Fr".
      • Geschleppte Loks mit g (z.B. 218-3g) kennzeichnen! Geschleppte Loks nicht bei der einzutragenden Tonnage dazurechnen! (Bei der Energieberechnung hingegen schon!)
      • Wagen mit der Anzahl und Wagenart eintragen, z.B. "4 Silberlinge" oder "6 IR-Wagen". Bei Steuerwagen diesen in die Wagenanzahl mit einrechnen und mit Zusatz "(inkl. Stw.)" oder "(inkl. Steuerwagen)" kennzeichnen.
      • Bei Güterzügen die Tonnage mit "3750 Tonnen" oder "3750 to" angeben. Zahlen ohne Angabe können technisch nicht ausgewertet werden.
    • Wie werden Züge eingetragen, die einen Teil der Strecke gemeinsam fahren?
      Einer der Zugteile wird komplett durchgehend eingetragen. Der zweite Zugteil wird getrennt in zwei weiteren Zeilen eingetragen: Auf dem gemeinsamen Weg ab Fahrzeug 2, auf dem separaten Weg wieder als Fahrzeug 1.
    • Wie werden 2 Loks mit Wagen eingetragen?
      Im Güterverkehr kann das in einer Zeile erfolgen. Sofern die Wagen nicht alle zu einer Lok gehören, muss die Leistung im Personenverkehr zweizeilig eingetragen werden; die erste Garnitur bei Fahrzeug 1 in die erste Zeile, die zweite Garnitur bei Fahrzeug 2 in die zweite Zeile. Falls die Wagen alle zu einer Lok gehören, kann die Leistung wie auch im Güterverkehr in einer Zeile eingetragen werden.
    • Was sind "Pläne" bei Loks?
      Pläne sind eine Möglichkeit, mehrere Loks in einem gemeinsamen Umlauf einzusetzen.
      Beispiel: Lok 1 fährt täglich von A nach B und Lok 2 fährt täglich von B nach A. Dann "tauschen" die Loks nachts die Nummer. Das muss nicht gesondert vermerkt werden, sondern ergibt sich automatisch aus der Stellung im Umlaufplan. Der "Übergang" der Nummern ist grundsätzlich bei Abstellung nachts oder bei Betriebsende vorzunehmen, bei durchgehendem Betrieb um Mitternacht.
    • Was ist bei Plänen zu beachten?
      Die Nummer in der Wartung muss auf alle Fälle mit der Loknummer, die nach Umlaufplan in die Wartung fährt, übereinstimmen.
      Beispiel: Wenn Lok 1 und Lok 2 in einem gemeinsamen Umlauf sind, und nach Umlaufplan Lok 1 Montag und Dienstag je sieben Stunden in die Wartung fährt, muss dies auch im Wartungsplan exakt so stehen.
    • Was muss ich beachten, wenn ein Zug über Nacht fährt?
      Wenn ein Zug über den Tageswechsel verkehrt, so ist der/die Starttag/e der Leistung als Verkehrstag/e zu vermerken. Denk dran, dass die folgende Leistung (und wenn auch nur zur Abstellung) mit den neuen Tagen versehen sein muss!
    • Wie werden Rangierfahrten eingetragen?
      Rangierfahrten haben als Zugart "Lr/Lt/Lz" (s.o.) und als Start- und Zielort den Ort, an dem rangiert wird. Fasst die Zeiten für Abkuppeln, umfahren, ankuppeln bei durchgehenden Aktionen (z.B. Zug zusammenstellen) zusammen. Beispiele zu den Rangierzeiten finden sich hier und hier. Als Rangierzeit im Umlaufplan wären dann z.B. 22 Minuten anzugeben (zweiter Link, erstes Beispiel).
      Bei der Tonnage das größte bei der Rangieraktion bewegte Gewicht eintragen.
      Rangierzeiten müssen nur im Güterverkehr eingetragen werden; im Personenverkehr müssen die Rangierzeiten aber trotzdem beachtet werden (also nicht losfahren ohne Zeit fürs ankuppeln zu lassen!)
    • Müssen Wagen auch gewartet werden?
      Personenwagen müssen mit einer Lok gewartet werden; Güterwagen fahren nicht mit ins Betriebswerk, sondern müssen abgestellt werden, sodass die Lok alleine ins Betriebwerk fahren kann.
    • Was macht der Online-ULP-Auswerter?
      Der Auswerter prüft deinen Umlaufplan auf Plausibilität der Eintragungen. Er schaut nicht danach, ob das, was im Umlaufplan steht, sinnvoll ist oder mit Ausschreibungsbedingungen übereinstimmt.
      Eine Übersicht der Meldungen des Auswerters und ihre Bedeutung findest du hier.
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  11. Fragen zum Fahrplan
    • Was bedeutet "vollständiger Fahrplan"?
      Vollständiger Fahrplan bedeutet, dass alle Leistungen (ohne Leerzüge) im Fahrplan enthalten sein müssen, inkl. ihrer Verkehrstage (falls nicht täglich verkehrend) sowie ihrer Zuggattung. Es müssen außerdem alle Bahnhöfe enthalten sein, an denen
      • gekreuzt wird (oder eine eingleisige Strecke zweigleisig wird),
      • Züge enden oder beginnen,
      • andere im Rahmen einer Ausschreibung zu beachtende Strecken dazustoßen oder abzweigen,
      • Anschlüsse hergestellt werden können,
      • oder an denen du zusätzliche Standzeiten eingeplant hast.
      Weitere Halte/Betriebsstellen müssen nicht aufgeführt sein, können aber aufgeführt werden, wenn Fahrzeiten in der Ausschreibung (oder im Fahrzeitenrechner) gegeben sind.
      Falls ein Zug in einem anzugebenden Bahnhof nicht hält, ist die Durchfahrtszeit anzugeben.
      Achte immer auf einen übersichtlichen Fahrplan - das vermeidet Fehler und beschleunigt die Auswertung.
    • Wie ist eine Zugdurchfahrt im Fahrplan einzutragen?
      Zugdurchfahrten werden eingetragen, indem beim betreffenden Halt entweder keine Ankunftszeit (bzw. ein senkrechter Strich " | ") eingetragen werden und die Durchfahrzeit dann bei der Abfahrtszeit angegeben wird oder am Halt statt "an" und "ab" nur eine Zeile mit "durch" beschriftet und die Zeit dort eingetragen wird.
    • Was gibt es bei einem Fahrzeitenrechner zu beachten?
      Die Fahrzeiten sind grundsätzlich über den Laufweg des längsten durchgehenden Zuges der entsprechenden Zuggattung und Zugzusammenstellung zu bestimmen. Für unterschiedliche Garnituren müssen unterschiedliche Fahrzeiten bestimmt werden (Ausnahme s.u.). Sofern keine Änderungen an der Zugbildung vorgenommen werden, darf bei einem durchgehenden Zuglauf unterwegs das Fahrzeitprofil nicht gewechselt werden.
      Beachtet auch dieses Beispiel.
    • Darf ein schneller Zug auch langsamer fahren?
      Sofern bei Ausschreibungen keine Zwischenzeit (im Fahrzeitenrechner) des schnelleren Zuges mehr als eine Minute langsamer (z.B. durch unterschiedliche Beschleunigung) als die des langsameren Zuges ist, können unterschiedliche Garnituren vertaktet werden.
      In einem solchen Fall muss im Fahrplan zwingend vermerkt werden, welches Fahrzeitprofil genutzt wurde.
      Es darf auch vertaktet werden, wenn die Züge genau gleich lang zum Endbahnhof brauchen. Zur Vertaktung von Leistungen mit teilweise verschiedenen Halten ist das Wechseln des Fahrzeitprofils zulässig; es muss aber notiert werden, welches Fahrzeitprofil für welchen Abschnitt genutzt wurde.
      Fahrten auf besetztes Gleis dürfen am betreffenden Bahnhof nicht mit Fahrten vertaktet werden, die nicht auf besetztes Gleis fahren.
    • Wie werden Zugnummern gebildet?
      Die Zugnummern bilden sich aus der dreistelligen Grundnummer der KBS, ggf. einer Nachpunktstelle (ansonsten 0) sowie einer dreistelligen laufenden Zahl. Die führende Null bei Fernverkehrsstrecken wird weggelassen; Zugnummern im Fernverkehr sind daher sechsstellig, während Zugnummern im Nahverkehr siebenstellig sind.
      Beispiel: KBS 670 -> Nummern 6700xxx
      KBS 012.1 -> Nummern 121xxx
      KBS 999.7 -> Nummern 9997xxx
      Für xxx Werte zwischen 001 und 999 einsetzen. Bei Spezialfällen (bspw. KBS 209.25) bitte anfragen!
      Grundsätzlich bekommt eine Richtung dann die geraden, die Gegenrichtung die ungeraden Zugnummern.
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  13. Fragen zum Fernverkehr
    • Wie bekomme ich eine Fernverkehrsstrecke?
      1. Du benötigst Trassenrechte.
        Diese kannst du in der Versteigerungsphase ersteigern oder in der Handelsphase von anderen EVU erstehen.
      2. Dann musst du einen Umlaufplan einreichen
        (sobald dir die Trassen gehören, kannst du das tun)
      3. Ab einer Woche vor Fahrplanwechsel kannst du die Strecke und den Fahrplan eintragen und dann die Fahrzeuge leasen und die Wartung eintragen (ggf. eintragen lassen durch deinen Wartungspartner).
      Die Details zu diesem Vorgehen stehen hier.
    • Wie bekomme ich im Fernverkehr mein Geld?
      Anders als bei Ausschreibungen bekommst du nicht eine wöchentlich konstante Summe, sondern je nach aktueller Anzahl der Mitfahrer (die du der Fahrgastzählung am Ende der Woche entnehmen kannst) bekommst du die Einnahmen überwiesen, die die Betriebsausgaben übersteigen. Die Wahl des Fahrpreises spielt eine entscheidende Rolle dabei!
    • Darf ich auch als Einsteiger Fernverkehr fahren?
      Selbstverständlich. Du solltest aber mit Augenmaß starten, weil der Betrieb und die Pflege einer Fernverkehrslinie einer gewissen Erfahrung und Spielroutine bedarf.
    • Wie lange gilt ein Anschluss im Fernverkehr?
      Im Fernverkehr zählt grundsätzlich die Gesamtreisezeit für den Fahrgast. Idealerweise sollte die Masse deiner (ggf. geplanten) Fahrgäste nicht lange warten müssen - als Zeithorizont seien 15 Minuten genannt. Das absolute Maximum ist eine Stunde, kein Passagier wird länger auf einen Anschlusszug warten.
    • Woher weiß ich, ob ich in einem Bahnhof wenden muss?
      Du kannst dich an den oben empfohlenen Karten (Wo verläuft die Strecke) orientieren. Bei Unklarheiten wende dich bitte an die Teamleitung Fernverkehr.
    • Faktoren, die den Erfolg einer Fernverkehrsverbindung beeinflussen
      • die Fahrzeit
      • der Fahrpreis
      • die Konkurrenz durch Regional- und Fernverkehrszüge (bei BahnPlan)
      • Anschlüsse zu eigenen und anderen Zügen
      • Image des Anbieters (Auslastung der Züge/Überlastung)
    • Welcher Fahrkartenpreis wird empfohlen?
      Empfohlen wird 9-12 Cent/km für IRs, 11-14 Cent/km für ICs und 13-16 Cent/km für ICEs. Das sind aber lediglich Empfehlungen, die du über- und unterschreiten darfst; der Höchstpreis liegt jeweils vier Cent über der Empfehlung.
    • Welche Fahrgastrechte gibt es im Fernverkehr?
      Wenn du im Fernverkehr Passagiere ohne Sitzplatz beförderst, so ist deren Beförderung unentgeltlich. Außerdem bekommst du Imageabzüge (1,05 Punkte Abzug je 1 Million Stehplatzkilometer), stehende Fernverkehrspassagiere sollten also vermieden werden.
    • Welche Bedienung wird empfohlen im Fernverkehr?
      Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Fahrgäste nur zwei Stunden auf einen Zug warten, weniger als ein Zweistundentakt zu fahren wird deshalb nur bedingt empfohlen. Zeiten mit besonders hoher Auslastung sind erfahrungsgemäß Montag früh, Freitag Abend und Sonntag Abend; Zeiten mit eher schwacher Nachfrage sind Samstag (vor allem abends) sowie Sonntag Vormittag.
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  15. Fragen zum Güterverkehr
    • Muss ich am Startbahnhof rangieren, wenn Güter mit unterschiedlichen Zielen auf dem ersten Teilabschnitt einer Fahrt in einem gemeinsamen Zug fahren?
      Nein, die Wagen sind bereits passend im Zug angeordnet.
    • Wie kann ich mir einen Rangierbahnhof (Rbf) oder einen Güterbahnhof (Gbf) vorstellen?
      Rbf und Gbf bestehen in BahnPlan aus unzähligen parallel nebeneinander liegenden Gleisen. Wenn es in der entsprechenden Ausschreibung keine Einschränkung gibt, gilt hier für alle Fahrzeuge eine unbegrenzte Aufenthaltsdauer. Abgekuppelte Waggons können dort einfach stehen gelassen werden.
    • Wie lange muss der Zug auf die Be- und Endladung am Start- und Zielbahnhof warten?
      In der Regel gar nicht (andere Regelungen sind ggf. in der Ausschreibung enthalten). Gebrachte Wagen werden einfach abgekuppelt und die Wagen für die Abfahrt stehen schon bereit.
    • Müssen bei Ausschreibungen, in denen auf mehreren Relationen Güter befördert werden sollen die Waggons immer auf der gleichen Strecke eingesetzt werden?
      Nein, die Waggons können flexibel eingesetzt werden und sind an keine Route gebunden.
    • Was muss ich beachten, wenn ich an einem Unterwegsbahnhof an einen Güterzug weitere Wagen ankupple, weil ich Fahrten kombinieren möchte?
      Man muss grundsätzlich beachten, dass alle Güter auch tatsächlich den für sie bestimmten Zielort erreichen. Also muss darauf geachtet werden, welche Güter sich an welcher Stelle im Zug (vorne oder hinten) befinden, wenn z.B. später nur der vordere Zugteil weiterfährt.
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